Open Source Summit: Update von Jim Zemlin

Beim Open Source Summit Europe hat Executive Director Jim Zemlin über die Fortschritte und Meilensteine der Linux Foundation berichtet.

Beim Open Source Summit Europe hat Executive Director Jim Zemlin über die Fortschritte und Meilensteine der Linux Foundation berichtet.

Den Startschuss zum Summit gab Gabriele Columbro, General Manager der Linux Foundation Europe Bei seiner anschließenden Keynote beim Open Source Summit Europe hat Jim Zemlin gleich deutlich gemacht, dass trotz den vielen Open Source Projekten, Querbezügen und Verzweigungen die Linux Foundation weiterhin Linux Foundation heißen wird.

Gabriele Columbro, General Manager der Linux Foundation Europe eröffnete den Summit.

Ungeachtet dessen berichtete Zemlin von neuen Projekten, wie dem NeoNephos Projekt.Das europäische Projekt soll, von der NeoNephos Foundation unter den Fittichen der Linux Foundaion betrieben eine Antwort auf die wachsende Nachfrage nach sicheren, skalierbaren und transparenten Cloud-Lösungen geben. NeoNephos soll speziell die europäischen Ziele der digitalen Souveränität unterstützen. Die Stiftung entstand als Ergebnis des IPCEI-CIS im Bereich Cloud-Infrastrukturen und -Dienste der nächsten Generation. IPCEI-CIS steht dabei für Important Project of Common European Interest on Next Generation Cloud Infrastructure and Services. Die Europäische Union hat das Projekt initiiert.

Das FAIR Package Manager Projekt hat Jim Zemlin ebenfalls hervorgehoben. Das Projekt soll ein föderiertes und unabhängiges Repository mit vertrauenswürdigen Plugins und Themes für Webhosts, kommerzielle Plugin- und Tool-Entwickler im WordPress-Ökosystem und Endnutzern anbieten. Das FAIR Package Manager-Projekt schaffe eine völlig neue Interoperabilität und mache das Web-Publishing-Ökosystem für alle innovativer und zugänglicher, hoffen die Beteiligten.

Dass der Wert von Open Source Software laut einer Analyse der Harvard Business School weltweit bei rund 9 Billionen US-Dollar liegt, konnte Zemlin ebenfalls verkünden. Bevor er zum Dauerbrenner Künstliche Intelligenz schwenkte. Zemlin hob dabei die Erfolge von Open-Source hervor. Der Launch des chinesischen DeepSeek R1 im JANUAR habe gezeigt, welche Wucht Open Source mitbringen kann. Nvidia habe an diesem Tag rund 17 Prozent an Wert verloren. China setze seit Jahrzehnten auf Open Source und die Regierung in Peking unterstütze etwa Red Flag Linux seit 1999. Der Fokus in China liege auf einem Ersatz für Microsoft Windows. In den vergangenen zwanzig Jahren habe in China auch eine strategische Anpassung stattgefunden. Und in der Gegenwart sei OSS in der Fünfjahresplanung angekommen und es gebe Anstrengungen, zusammen mit der Linux Foundation, eine internationale Zusammenarbeit in Sachen Open Source Software anzustoßen.

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