Das für mobile Speichermedien gedachte Open Office Portable für Windows hat mit Version 2.3.1 diverse Lokalisierungen und Verbesserungen erfahren.
Zu den unterstützten Sprachen zählen nun Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Mit dem Update erreicht das Hosentaschen-Office auch den Gleichstand mit dem Desktop-Paket.
Die Entwickler betonen eine verbesserte Kompatibilität mit Extensions durch eine aktualisierte UNO-Python-Bridge. Sowohl die Installationsroutine als auch der Startvorgang funktionieren in der aktualisierten Ausgabe besser mit der zu Grunde liegenden Openapps-Anwendung, versprechen die Entwickler. Eine digitale Signatur garantiert zudem die Authentizität des Paketes. Daneben speichert Portable 2.3.1 temporäre Dateien nun auf dem USB-Stick, was bei der Nutzung fremder Rechner dem Datenschutz dient.
Die deutsche Version steht unter der Obhut des Vereins Openoffice.org Deutschland e.V. und des deutschsprachigen Projektes von OpenOffice.org. Gemeinsam haben sich die beiden Gruppen der Lokalisierung des englischen Originals angenommen, das John Haller von Portableapps.com entwickelt hat. Die deutsche Ausgabe ist ebenfalls im Portableapps-Format gepackt und lässt sich damit in die Suite von Portableapps integrieren. Der portable Ableger ist ebenfalls Open Source.
Den Open Office Portable gibt es nur für Windows-Rechner zum Download, Linux-Anwender müssen für den Betrieb Wine bemühen. Die deutsche Ausgabe gibt es auf dieser Webseite. Rund 80 MByte gilt es herunterzuladen. Ausgepackt und auf dem USB-Stick installiert belegt die Anwendung rund 220 MByte.


