Open Office ändert Release-Regelwerk

Martin Hollmichel, Release Manager bei Open Office und Senior Product Manager bei Oracle, hat eine Entrümpelung des Issuetrackers zum Wohle der Release-Abläufen der Software angekündigt.

Sowohl der Verlauf der Release von Open Office 3.3 als auch der von früheren Versionen zeige, dass es genügend Spielraum für Verbesserungen gäbe, schreibt Hollmichel an das Open-Office-Team. Release-Manager als auch Marketing und Produktmanagement sollten möglichst genau darüber informiert sein, welche Probleme es noch zu lösen gibt und – im zweitgenannten Falle – welche Features im jeweiligen Release enthalten sind, schreibt Hollmichl in seinem Beitrag.

Die bisherige Regelung, mehr oder minder pauschal das Feld Target-Release des Issuetracker zu verwenden, habe sich als holprig erwiesen. Für das Produktmanagement seien die vielen Änderungen schwer zu überschauen, für die Release-Manager habe es viel Arbeit bedeutet, sich über den Zustand der Probleme und deren Lösung in angemessener Zeit zu informieren.

Hollmichel schlägt vor, nur noch für tatsächlich fertige und in Arbeit befindliche Features und Patches in das Release-Feld des Issue-Tracker aufzunehmen. Die Auswahl der nötigen Arbeiten überlasse er den jeweiligen Projektleitern.

Für das anstehende Release von Open Office 3.4 könnte der Zeitplan dann laut Hollmichel so aussehen, dass bis 27. Januar die neuen Regeln verstanden sind und soweit umgesetzt, dass alle unadressierten und unkritischen Features und Probleme aus dem Issuetracker verschwinden. Bis 14. Februar sollte dann die Planung der Features und Erweiterungen soweit gediehen sein, dass eine Integration möglich ist. Das Team könne dann über den Status der Features und Bugs entscheiden und eventuell mehr Zeit einplanen. Zum Februartermin sollte dann auch eine Alpha-Version möglich sein.

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