Open Grok 0.7 bringt Git-Unterstützung

Das Open-Solaris-Project hat Open Grok, eine freie Code-Suchmaschine und Cross-Reference-Anwendung, in Version 0.7 veröffentlicht. Die Release erweitert das Spektrum der unterstützten Versionskontrollsysteme.

Zu den unterstützten Repository-Formaten sind Git, Clearcase, Razor und JMX Agent hinzugekommen. Daneben versteht Open Grok unter andrem die Formate und Versionshistorien von Mercurial, RCS, CVS und Subversion. Das Java-Programm Open Grok benützt in seiner neuen Version nicht mehr “svn-javahl.jar” sondern ein externes Subversion-Binary, um mit dem Versionskontrollsystem zu kommunizieren. Daneben verwendet die Anwendung nun Java-Logging und speichert die Versionshistorie in komprimierter Form.

Open Grok verdankt seinen zweiten Namensbestandteil einem Ausdruck für tiefgründiges Verstehen im Hacker-Jargon (siehe den Eintrag “grok” im Jargon File).

Mit dem Tool lassen sich Quelltext-Repositories durchsuchen – nach Symbol-Definitionen, Symbol-Referenzen, Pfaden und im Volltext. Dazu erstellt es Querverweise (Cross-References) innerhalb des Codes. So soll es beim “Grokken” des Quelltexts helfen. Open Grok hat eine Web- und eine Kommandozeilen-Schnittstelle.

Das Tool ist unter der CDDL lizenziert, einer Open-Source-Lizenz, die hauptsächlich für die Open-Solaris-Gemeinde wichtig ist. Open Grok kommt dort sowie bei vielen BSD-Derivaten zum Einsatz. Die Software setzt Java 1.5 oder höher voraus und steht auf der Projekt-Homepage in Form von Jar-Binaries und im Quelltext zum Download bereit.

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