Wann sind Japanisch und Chinesisch verfügbar? Die Deepl-Macher können auf diese nach eigenem Bekunden am häufigsten gestellten Fragen nun eine Antwort geben: Ab heute.
Zum Jahresbeginn sei die Architektur der neuronalen Netzwerke von Deepl verbessert worden, heißt es im Deepl-Blog. Diese Verbesserung habe eine entscheidende Qualitätssteigerung in der Übersetzung von Japanisch und Chinesisch ergeben.

Deepl ist laut den Feldstudien in allen Bereichen voraus. Quelle: Deepl
Zur Qualitätssicherung gemäß den eigenen Standards seien Blindtests durchgeführt worden, teilt Deepl mit. Dabei habe man professionelle japanische und chinesische Übersetzer beauftragt, eine Reihe von Übersetzungen verschiedener Online-Übersetzungsdienste zu bewerten und die beste Übersetzung auszuwählen. Woher die Übersetzung stammte sei den Übersetzern nicht bekannt gewesen. In diesen Tests hat Deepl die Dienste von Google, Amazon und Microsoft jeweils klar geschlagen. Gefragt waren Übersetzungen von Japanisch zu Englisch und umgekehrt, und von Englisch zu Chinesisch (vereinfacht) und Chinesisch zu Englisch. 119 Absätze aus unterschiedlichen Bereichen seien dabei von den Systemen übersetzt worden.
Dank der jüngsten Entwicklungen und Forschungen beherrschten die Deepl-Algorithmen nun mehrere tausend chinesische Zeichen sowie japanische Kanji, Hiragana und Katakana. Das Potenzial dieser Sprachen ist enorm: Mit Japanisch und Chinesisch stellen wir nun Sprachen für über eine Milliarde potenzieller neuer Nutzer bereit, heißt es im Deepl-Blog.




