Offene Dokumentenformate: OB Ude schreibt an EU-Kommissarin

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude hat sich in einem Brief an Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, für offene Dokumentenformate in der EU-Verwaltung ausgesprochen.

Der Rathauschef schreibt “Im Namen vieler Städte und regionaler Behörden Deutschlands möchte ich Sie als Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt München bitten, sich weiterhin für die Verbreitung von ,Offenen Standards’ in der Bürokommunikation und ,Freier und quelloffener Software’ einzusetzen.”. Als Argumente für seine Forderung an die EU-Verwaltung führt er Arbeitserleichterung und wegfallende Lizenzkosten für proprietäre Software wie Microsoft Office an. Das englischsprachige Schreiben ist in der Rathaus-Umschau 230 (PDF-Dokument) in deutscher Übersetzung nachzulesen.

Die Münchner Stadtverwaltung verwendet intern Open Office, das sie selbst durch das freie Vorlagensystem Wollmux erweitert hat. In der Kommunikation mit den Bürgern setzt die Kommune unter anderem auf das Open-Document-Format, RTF und PDF.

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