Österreich: Bundesheer setzt auf LibreOffice

as österreichische Bundesheer wechselt von Microsoft Office zum freien Büropaket LibreOffice.

Das österreichische Bundesheer wechselt von Microsoft Office zum freien Büropaket LibreOffice. Das sagte Michael Hillebrand von der Direktion 6 – IKT (Informations-Kommunikations-Technologie) und Cyber des Bundesheers gegenüber dem Radiosender Ö1.

Dabei spielten bei der Umstellung auf die freie Software weniger die eingesparten Kosten für rund 16.000 Microsoft-Office-Lizenzen eine Rolle sondern vielmehr die digitale Souveränität. Micorosfts Aufbruch in die Cloud habe sich schon vor Jahren abgezeichnet, sagte Hillebrand dem Ö1. Und zu dem Zeitpunkt habe man den Planungsprozess für einen Umzug gestartet. Hillebrand zufolge war 2021 der Entscheidungsfindungsprozess abgeschlossen. 2022 ging es in die Detailplanung und 2023 habe man ein deutsches Unternehmen für die Entwicklung und Support beauftragt.

Mission accomplished: MS Office wurde deinstalliert, hießes bei der LibreOffice Conference 2025. Quelle: LibreOffice

Bei der LibreOffice Konferenz Anfang September konnte Hillebrand bereits Vollzug melden. MS Office 2016 sei deinstalliert worden. Die Installation von MS Office 2024 LTSC (Module) gebe es nur nach Genehmigung.

Zu der Umstellung zug Hillebrand ebenfalls ein Resümee, was die Akzeptanz uner dne Anwendern betrifft. Er sagte, es habe damit begonnen, Support-Mitarbeiter vorzubereiten und zu schulen. Es gab E-Learning mit Schnellkursen und detaillierte Module, Benutzerhandbücher und Diskussionsforen. Die parallele Installation mit Microsoft Officeund iBreoffice war möglich. Es erfolgte auch eine frühzeitige Ankündigung des Endes von MS Office und die Durchsetzung der frühzeitigen Nutzung von LibreOffice. Benutzerfeedback sei berücksichtigt worden und es habe wöchentliche Tipps und Tricks zur Steigerung des Bewusstseins zur Umstellung gegeben.

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1 Kommentar
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Johannes
8 Monate her

Die Privatwirtschaft sollte durchaus auch die Ergebnisse militärischer Evaluationen beachten. Die Tests sind oft gründlicher als das was viele Firmen machen. Vor Jahren hat die US-Navy schon festgestellt, das physische Bedienelemente für die Steuerung von Fahrzeugen besser sind als Touch-Displays. Aber die Autohersteller merken es es erst jetzt. Leider ist das seltener möglich als es sein könnte. Die zuständige Behörde in Koblenz erprobt für die Bundeswehr durchaus auch zivil nutzbare Produkte die Privatpersonen und Firmen einsetzen. Aber obwohl aus deren Steuergeldern finanziert, veröffentlicht die Behörde die Ergebnisse nicht selber und gibt sie auch nicht an die Stiftung Warentest weiter. Hauptgrund:… Mehr »

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