Schlechte Nachrichten für VR-begeisterte Linux-Nutzer: die Oculus Rift kommt (zunächst) nur mit Windows-Support. Doch es gibt Alternativen.
In einem Blogeintrag erklärte Atman Binstock von Oculus, welche Grafikhardware die VR-Brille Oculus Rift, deren Consumer-Variante im ersten Quartal 2016 erscheinen soll, voraussetzt (Spoiler: Gute). Die für Linux-Nutzer enttäuschende Nachricht: Die Brille läuft nur auf einem Windows 7 oder den Nachfolgern. Auch OS-X-User gehen leer aus.
Man konzentriere sich auf eine hochqualitative Consumer-Version für Windows und habe die Arbeit an den Treibern für Linux und OS X eingestellt, heißt es in dem Beitrag. Der verspricht zwar auch, die Linux- und OS-X-Treiber irgendwann weiterzuentwickeln, gibt aber zugleich zu, derzeit keinen festen Zeitpunkt dafür ins auge zu fassen. Das ist schade, denn für die Testversionen der Oculus Rift standen bislang stets auch Linux-Treiber bereit.
Linux-Nutzer müssen aber voraussichtlich nicht auf VR-Geräte verzichten: Spiele-Hersteller Valve, der zurzeit hunderte Spiele von Windows auf Linux portiert, hat eine eigene VR-Brille angekündigt, die HTC Vive. Entwickler mit konkreten Projekten können bereits ein Entwicklermodell vorbestellen, Weihnachten 2015 herum soll das Gerät, das sich durchaus mit der Oculus Rift messen kann, in den Handel kommen. Dabei stehen die Chancen, dass die VR-Brille Linux unterstützt, wesentlich besser.
Eine sehr schlichte VR-Variante kommt auch von Google: In das Cardboard kann ein User ein passendes Handy einbauen und erhält so eine günstige VR-Experience.



