Oculus-Macher stellen Raknet unter Open-Source-Lizenz

Für Virtual-Reality-Enthusiasten dürfte die angekündigte Konferenz “Oculus Connect” von großem Interesse sein. Nebenbei hat Oculus aber auch die Netzwerk-Middleware Raknet gekauft und unter eine Open-Source-Lizenz gestellt.

Gleich drei interessante Ankündigungen kommen von den Machern der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift. Nicht nur haben sie auf der Spielemesse E3 zum zweiten Mal in Folge den Preis für die beste Hardware abgestaubt, vom 19. bis 20. September 2014 soll in Los Angeles auch eine eigene Konferenz, die Oculus Connect, stattfinden, die vor allem VR-Entwickler anziehen soll.

Im selben Blogeintrag kündigt die Firma nicht zuletzt an, dass sie Raknet gekauft hat, eine in C++ geschriebene, plattformübergreifende Netzwerk Engine für Spiele-Entwickler. Die unterstützt Lobby-Systeme, einen Autopatcher, kann NAT durchdringen, verwendet verschlüsselte Verbindungen und unterstützt VoIP mit Speex-Encoding sowie die FMOD- und Port-Audio-Sound-Engines.

Den Kaufpreis verschweigen die Oculus-Macher, er dürfte aber angesichts der 2-Milliarden-Dollar-Finanzspritze durch Facebook zu verkraften sein. Die Software lässt sich bereits über Github herunterladen, sie steht unter der modifizierten BSD-Lizenz, die auch Facebook verwendet.

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