Aus dem Kauf von Managed Objects geht ein Bündel aus Kontroll- und Regelungstools für Datenzentren hervor.
Als seine neue Palette für Business Service Management (BSM) kündigt das Linux-Unternehmen mehrere Module an, die miteinander zusammenspielen. Der “Business Service Manager” und der “Business Experience Manager” überwachen Anwendungen in Echtzeit. Der “Business Service Level Manager” soll helfen, Servicevereinbarungen im Griff zu haben. Dazu kommt die Datenbank für Konfigurationsmanagement (CMDB) “MyCMDB” und ein eigenes “Executive Dashboard”, mit dem sich Administratoren die Vorgänge visualisieren lassen. Das ganze will Novell in die Workload-Lösungen von Platespin sowie in den Suse-Server integrieren.
Die Servicemanagement-Palette ist das Ergebnis der im Oktober 2008 angekündigten Übernahme des BSM-Spezialisten Managed Objects. Mit Zukäufen das Portfolio zu stärken, hatte Novell auf der Cebit 2008 zum Ziel erklärt und kommt dem kontinuierlich nach: Auch der Datacenter-Spezialist Platespin war Anfang 2008 eine Neuerwerbung und führte kurz darauf zu einem neuen Novell-Produkt für Datenwiederherstellung.


