Platespin-Appliance: Disaster Recovery und Virtualisierung

Nach der Übernahme des Datacenter-Spezialisten Platespin stellt Novell das erste Produkt vor: Eine Hardware-Appliance zum Disaster Recovery namens PlateSpin Forge, Virtualisierung von VMware inklusive.

Datenwiederherstellung mit nur einem Mausklick verspricht Novell mit der Lösung. Platespin Forge besteht aus einem vorkonfigurierten Server (Quad Core 2.6 GHz) inklusive Betriebssystem und Virtualisierungssoftware von VMware. Weil mittels Virtualisierung die Daten platzsparend untergebracht sind, soll das Gerät ausreichend Speicherplatz für bis zu 25 Workloads liefern, untergebracht auf 2,5 Terabyte SATA-Platten im Raid-5-Verbund. Das vorinstallierte Gerät soll nicht nur schnell in Betrieb gehen können, auch die Verwaltung und Wiederherstellung der Daten soll mittels der web-basierten Benutzeroberfläche einfach sein. Den Überblick über das Recoverysystem verschaffen vorkonfigurierte Meldefunktionen. Daten aus den Berichten lassen sich über eine ODBC-Verbindung abfragen oder zur Weiterverarbeitung auch in Microsofts Tabellenkalkulation Excel exportieren. Die Daten aus physikalischen oder virtuellen Workloads können nach Wahl lokal oder dezentral gespeichert werden.

Mit der Appliance zielt Novell auf Kunden aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und nennt einen Preis von 55.000 US-Dollar für das Gerät samt Software. Platespin Forge ist ab sofort über die Webseite von Platespin bestellbar.

Novell hatte die Übernahme des kanadischen Unternehmens im Februar 2008 bekannt gegeben und den Kauf Ende März abgeschlossen (Linux-Magazin Online berichtete). Platespin ist bei Novell in die Abteilung “System and Resource Management” eingeordnet.

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