Das Darmstädter Center for Research in Security and Privacy (CRISP) wird zu einem auf Dauer angelegten Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit. Dies vereinbarten die an CRISP beteiligten Organisationen Fraunhofer-Gesellschaft, TU Darmstadt und Hochschule Darmstadt.
Cybersicherheit steht heute ganz oben auf der IT-Agenda. Die Bedrohungen wachsen überall und ihre erfolgreiche Abwehr ist auch und gerade für die deutsche Wirtschaft eine Schlüsselfrage. Aus dieser Perspektive ist es ein bedeutsamer Schritt. dass nun die Fraunhofer-Gesellschaft mit ihren Instituten Fraunhofer SIT und Fraunhofer IGD, die Technische Universität Darmstadt und die Hochschule Darmstadt das ehemalige Darmstädter Center for Research in Security and Privacy zu einem auf Dauer angelegten Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit machen wollen. Das Zentrum wird in langfristigen, anwendungsorientierten Missionen erforschen, wie man die kritischen Infrastrukturen Deutschlands (Strom, Verkehr und so weiter) zuverlässig schützt, und wie man IT-Systeme langfristig absichert, selbst angesichts neuer Technologien wie Quantencomputern.
Dazu meint der Darmstädter Prof. Johannes A. Buchmann: “Es ist eine völlige Innovation, das Bund und Land ein solches kooperatives Zentrum fördern, in dem die Partner selbstständig bleiben, ihre jeweilige Stärke einbringen und gemeinsam die großen Herausforderungen der Cybersicherheit der Zukunft angehen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist zunächst Grundlagenforschung nötig wie wir sie in unserem DFG Sonderforschungsbereich CROSSING machen. Hier arbeiten Physiker, Komplexitätstheoretiker und Kryptographen gemeinsam daran, neue sichere Kryptographie zu entwickeln. Wir gehen aber auch schon die nächsten Schritte an: Standardisierung, Integration in die Praxis und es gibt sogar schon eine erste Ausgründung in diesem Bereich.”





