Die Firma Imcosys aus Zug (Schweiz) stellt auf der Cebit ihr Linux-basiertes Smartphone vor. Im Inneren des Quadband-Telefons arbeitet ein 200 MHz schneller OMAP-Prozessor 730 von Texas Instruments.
Je 64 MByte Flash und SDRAM sorgen für den nötigen Speicher des Betriebssystems und der Daten. Für Speichererweiterungen steht ein SD-Kartenslot zur Verfügung. Das Linux-Gerät kommuniziert wahlweise über das Class-10-GPRS-Modul, die Bluetooth-1.2-Schnittstelle oder WiFi (mit WPA-Support). Für den Zugriff per Kabel stellt das Smartphone eine USB- und eine RS232-Schnittstelle bereit. Der Datenabgleich mit dem PC erfolgt über das SyncML-Protokoll.
Das Imcosys lässt sich über den 240×320 Bildpunkte großen Touchscreen bedienen, für die wichtigsten Funktionen sind zudem Schnelltasten vorhanden. Mit einem Gewicht von rund 170g und einem Nettopreis unter 400 Euro braucht sich das schweizer Gerät vor der Konkurrenz nicht zu verstecken.
Das Smartphone bringt neben der üblichen PIM-Software und einem Betrachter für Office-Dokumente nützliche Zusatzfunktionen mit. Dazu gehört das integrierte GPS-Modul (Kartenmaterial gegen Aufpreis) und eine Notruffunktion: Drückt man eine bestimmte Taste über fünf Sekunden lang ununterbrochen, verschickt das Telefon automatisch eine MMS- oder SMS-Nachricht an mehrere vorgegebene Empfänger. Wie gut sich das Smartphone über Bluetooth oder USB mit Linux synchronisieren lässt, konnten die Mitarbeiter von Imcosys am Stand nicht mitteilen.



