Der Entwickler Kristian Høgsberg hat verlauten lassen, dass der neue Firewire-Treiber bereit zur Aufnahme in den Hauptzweig des Linux-Kernels sei.
Im letzten Dezember hatte der Entwickler den neuen Stack veröffentlicht. Seit wenigen Tagen ist dieser bereit zur Aufnahme in aktuellen Kernel. Der neue Treiber soll vor allem kleiner und besser zu warten sein. Als Grund für die Aufnahme führt Høgsberg an, dass der Firewire-Stack schon im Fedora-Entwicklerzweig und seit drei Monaten im “-mm-Kernel-Tree” enthalten ist.
Auch die neuen Features sollen überzeugen. Beispielsweise sei der Treiber abwärtskompatibel zu den alten Devel-libs, existierende Userlevel-libs seien auf das neue Interface portiert worden. Im jetzigen Entwicklungsstand umfasse der Stack nur noch rund 8000 Zeilen Code, im Gegensatz zu den alten über 30.000 Zeilen.
Doch noch ist die Entwicklung nicht beendet. So sei beispielsweise Eth1394 noch nicht portiert und einige Massenspeichergeräte würden die Zusammenarbeit mit dem neuen Treiber verweigern. Derzeit sei noch nicht klar, wo in diesem Fall der Fehler liegt. Mit dem Stack entfalle außerdem die Unterstützung für die PCILynx-Plattform, da niemand mehr darauf setze, schreibt Høgsberg.




