Neue Jobs für Watson

Für den Supercomputer Watson, der sich einst in der Fernsehshow  “Jeopardy!” gegen menschliche Bewerber durchsetzte, hat IBM neue Pläne für den Einsatz in der Industrie.

IBM ist bestrebt die Fähigkeit Watsons, natürliche Sprache zu verstehen und mit Methoden des maschinellen Lernens aus großen Mengen strukturierter oder unstrukturierter Daten Erkenntnisse zu gewinnen, für geschäftliche Anwendungen nutzbar zu machen. Erste Projekte wurde jetzt vorgestellt.
So will die australische ANZ-Bank Watson nutzen, um Kundenfragen an ihre Finanzplaner zu beantworten. Die bank will durch Watson besser verstehen, worum es in der Masse der Fragen geht und so schneller antworten können. Die Deakin University, ebenfalls in Australian will mit Watsons Hilfe Fragen ihrer 50 000 Studenten beantworten, die über ein Web-Interface und Mobilgeräte gestellt werden. Der Service wird dabei auf ein riesiges Arsenal an Schulunterlagen wie Broschüren oder Präsentationen zurückgreifen.
Das Bumrungrad International Hospital in Thailand will Watson einsetzen, um Behandlungspläne für Krebspatienten zu erstellen, die auf einem Profil des Patienten und veröffentlichten Forschungsergebnissen basieren. In Cape Town, Südafrika, will eine Krankenkasse mit Watsons Hilfe Ratschläge an ihre drei Millionen Versicherten verteilen.
Auch für Reiseempfehlungen oder Therapievorschläge in der Tiermedizin, in der IT-Security oder für Helpdesks wird Watson derzeit getestet.

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