IBM und der indische Platinenhersteller Simmtronics bewerben das zehnzöllige Atom-Netbook mit dem kleinen Preis unter 200 Dollar .
Das Netbook mit 10,1 Zoll Bildschirmdiagonale bei 1024 mal 600 Pixeln (WSVGA) arbeitet für 190 US-Dollar mit dem gemütlichen Atom-Prozessor N270 (1,6 GHz, 533 MHz FSB), einem niedlichen GByte DDR2-RAM (maximal 2 GByte bei 1 Slot möglich) undeiner lauschigen 160 GByte-SATA-Festplatte. Dafür sind eine Kamera (1,3 Megapixel), ein 3-in-1-Kartenleser (MMC/SD/MS/MS Pro – manche Hersteller würden es auch 4-in-1 nennen) und drei USB-Anschlüsse an Bord. Das 1,2 Kilogramm leichte Gerät bringt einen Kensington-Diebstahlschutzanschluss mit, bewegt sich allerdings eher langsam im LAN (10/100-Ethernet-Controller) und im WLAN (802.11 b/g). Vorinstalliert ist neben Ubuntu-Linux der “IBM-Client for Smart Work” mit Lotus Symphony und einem Zugang zu IBMs Cloud-basiertem Kollaborationsprogramm Lotus live. Natürlich hindert niemand den Anwender daran, auch darüber hinausgehende Lotus-Anwendungen hinzuzukaufen.
Das Produkt soll mit seiner Ausstattung und vorinstallierten Arbeitsanwendungen erklärtermaßen die Lücke zwischen niedrigem Preis und guter Leistung füllen. Die Partner richten das Produkt an die Zielgruppe kleine Unternehmen sowie gemeinnützige und Bildungseinrichtungen, die sich ansonsten keine computerisierte Zusammenarbeit leisten können. Das Simmbook ist bisher über ein recht lakonisch ausfallendes Online-Bestellformular erhältlich. Es soll zunächst nur nach Indien, Afrika, Thailand und Vietnam verkauft werden. IBM und Simmtronics, das sich sein Netbook bei Canonical für Ubuntu zertifizieren ließ, planen nach Auskunft IBMs Partner zu finden, die das Netbook auch in anderen Ländern zu einem konkurrenzfähigen Preis anbieten wollen.
- … und blau, aber vorerst als “Entwicklungsnetbook” für 190 US-Dollar nur in Afrika, Thailand, Indien und Vietnam.
- Das neue Netbook von IBM und Simmtronics gibts in Rot…
- … schwarz …






