Das erfolgreiche N900 und sein Maemo-System weiterentwickeln, das ist das Ziel des Neo900-Projektes. Die Entwickler wollen das ursprünglich von Nokia konzipierte, Debian-basierte Betriebssystem wiederbeleben. Jetzt melden sie stolz, eine weitere Hürde genommen zu haben: 200 Bestellungen und 25.000 Dollar habe man aufgetrieben.
Nachdem die Oranisatoren des Neo900 den Spenden- und Bestellungs-Plan erst vor wenigen Wochen angekündigt hatten, fanden sich schnell Interessenten, die die anvisierten 25.000 Dollar und 200 Pre-Orders für ein Maemo-basiertes, aktuelles Smartphone unterstützen wollen. Beide Ziele seien erreicht worden, jetzt gehe es daran, 1000 Stück zu produzieren und so den Einzelpreis unter 1000 Dollar zu drücken.
Das Neo900 hat – der Webseite zufolge – einen ARM Cortex-A8 Prozessor mit bis zu 1 GByte RAM, HSPA, CDMA und LTE sowie ein 3,5 Zoll großes Display mit 800 mal 480 Pixeln. Abwärtskompatibilität ist Programm: Alles was bisher mit Maemo funktionierte, wird auch auf dem Neo900 laufen.
Während die Hardware nicht mit der moderner Smartphones ähnlicher Preisklassen konkurrieren kann, eignet sich das Gerät dagegen sehr für Anwender mit Vorliebe für Offenheit. An Bord ist ein echtes Linux, und wer das nicht will, installiert Firefox OS oder Ubuntu Phone.





