
Die TS-109 Turbo Station bietet als Netzwerkspeichergerät diverse Server für den Datenaustausch mit den angeschlossenen Clients an.
Das taiwanesische Unternehmen QNAP Systems hat mit der auf Embedded-Linux basierenden TS-109 Turbo-Station einen NAS-Server für kleine Unternehmen vorgestellt.
Im Vergleich mit den bisherigen hauseigenen Produkten sorgt ein neuer Prozessor von Marvell für mehr Geschwindigkeit. Das Gerät lässt sich mit einer 3,5 Zoll SATA-I und -II Festplatte mit bis zu einem TByte Kapazität bestücken. Weiteren Speicherplatz bietet ein eSATA-Anschluss für externe Platten. Im Lieferumfang sind die Festplatten nicht enthalten.
Das NAS-Gerät verfügt über 128 MByte Arbeitsspeicher nebst acht MByte Flash-Speicher. 30 MByte/s beträgt die Transferrate beim Lesen, 20 MByte/s beim Schreiben. Im Netzwerk ansprechbar ist das Speicherlaufwerk über Gigabit-Ethernet. Ein DHCP-Server vergibt bei Bedarf IP-Adressen an angeschlossene PCs. Drei USB-2.0-Ports nehmen weitere Geräte auf – Drucker, Festplatten, Digitalkameras, USB-Sticks, Kartenlesers oder USB-Hubs dürfen das sein. Die Druckerunterstützung im Netzwerk funktioniert allerdings nur im Zusammenspiel mit Windows. Ansonsten bewirbt QNAP die Station als 12-in-1-Server: FTP, File, Web und UPnP zählen zu den Serverdiensten.

Die TS-109 Turbo Station bietet als Netzwerkspeichergerät diverse Server für den Datenaustausch mit den angeschlossenen Clients an.
Das TS-109 ist lüfterlos und laut dem taiwanesischen Anbieter mit Linux, Mac OS X und Windows kompatibel. Für Unix gibt QNAP-Systems das TS-109 Pro als kompatibel an. Rund 280 Euro sind für das Speichergerät fällig. In der Pro-Version bietet QNAP die Unterstützung von Windows Active Directory Service (ADS) und NFS. Dafür sind rund 320 Euro zu bezahlen. In Deutschland hat Litec Computer den Vertrieb übernommen.



