Für nur 16 US-Dollar soll am 1. August der Nano-Pi auf den Markt kommen. Das Mini-Board läuft auf einem 400-MHz-ARM-9-Prozessor von Samsung mit 64 MByte Speicher, große Sprünge lassen sich also nicht erwarten.
Die CPU trägt die Bezeichnung S3C2451, das Nanopi-Board ist mit seiner Abmessung von 75 mal 30 Millimetern nur etwa halb so groß wie der Raspberry Pi. Der Mini-Rechner bringt lediglich 64 MByte an Arbeitsspeicher mit. Zur Kommunikation mit der Außenwelt stehen dem Zwerg dafür Bluetooth-4.0- und WLAN-Module zur Verfügung. Auch um ein farbiges LCD-Display und eine Kamera lässt sich das Gerät erweitern.
Daneben bringt das Board ein USB Host Interface (Type A) mit sowie einen Micro-USB-Anschluss. Es verfügt über einen Slot für Micro-SD-Karten bis 32 GByte und einen seriellen Port zum Debuggen. Das GPIO-Interface ist kompatibel zu dem des Raspberry Pi. Nicht zuletzt kümmert sich ein 5-Volt-Netzgeräte um die Stromversorgung.

Der Nano-Pi bringt 64 MByte RAM mit und läuft auf einer 400-MHz-ARM-CPU (Quelle: http://nanopi.org).
Auf dem Nanopi läuft der Bootloader U-Boot, dessen Quellen sich aus dem Github-Repository von Friendly-ARM ziehen lassen und dessen Entwicklung sich eng am Kernel anlehnt. Debian soll auf dem Nanopi ebenso laufen wie ein nicht näher genanntes Linux mit einem Qt-Interface. Dank des minimalen Arbeitsspeichers dürfen Nutzer hier aber keine großen Sprünge erwarten. Ein Quickstart-Guide erklärt Einsteigern, wie sie unter Ubuntu das passende SD-Image aus dem Github-Repository auf eine Micro-SD-Karte spielen.
Wann das Mini-Board nach Deutschland kommt und zu welchem Euro-Preis, lässt sich der Webseite nicht entnehmen. Auch der Kaufbutton führt zurzeit noch ins Leere.





