N75 und E55: Nokias neue E-Handys

Nokia hat in Barcelona seiner E-Serie zwei neue Geräte hinzugefügt. Das E75 kommt – ähnlich wie das Android-Handy G1 – mit aufschiebbarer Tastatur, aber ohne Touchscreen. Das E55 ist auf Messaging ausgelegt und ist dafür mit einem erweiterten Tastenblock bestückt.

Das E75 gilt als Nachfolger des E71, bringt aber, anders als das E71, seine QWERTZ-Tastatur aufschiebbar mit und erinnert damit eher an den Nokia-Communicator – und dies nicht ganz zufällig: Nokia sieht das Neue auch in einer Linie mit dem Mini-Communicator 9300. In zusammengeschobenem Zustand ist ein zweiter Ziffernblock für die Telefoniefunktion benutzbar.

Das Handy – wie auch das E55 – kommt zudem Nokias neuen E-Mail-Client an Bord, heißt es bei der Präsentation beim Mobile World Congress in Barcelona. Das neue Mail-Interface hat Messaging-Funktionen integriert und kann mit HTML-Mails umgehen.

Mit dem E55 bedient Nokia das Zielpublikum, das diverse Kommunikationsmöglichkeiten schätzt. Ein erweiterter Tastenblock steht dafür zur Eingabe bereit. Mit A-GPS und der Spieleplattform N-Gage kann das Handy weitere Funktionen anbieten.

Das E75 soll im März für rund 400 Euro zu haben sein. Das E55 wird im zweiten Quartal erwartet und kostet um die 300 Euro.

Nokia hat Ende 2008 die Mehrheit an Symbian gekauft und will daraus eine Symbian-Foundation gründen. Die Stiftung wird von den Firmen Nokia, AT&T, LG Electronics, Motorola, NTT Docomo, Samsung, Sony Ericsson, ST-NXP Wireless, Texas Instruments und Vodafone getragen und hat eine für die Mitglieder frei zugängliche Handyplattform auf Symbian-Basis zum Ziel.

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