Musk plant KI-Rechenzentren im All

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Elon Musk hat bei der amerikanischen Behörde FCC ( Federal Communications Commission) einen Antrag auf Zulassung einer Satelliten-Konstellation mit bis zu einer Million Satelliten beantragt. Diese Satelliten sollen nicht wie bei Starlink als Kommunikationsrelais arbeiten, sondern als Server.

Rechenzentren auf der Erde verbrauchen viel Platz, Strom und Wasser. Im Weltall könnten sie den Strom über Solarpanels kostenlos gewinnen und bräuchten auch keine Wasserkühlung. Auch würden lokale Stromnetze und Wasserressourcen nicht belastet. Musk kann hier Synergieeffekte in der Zusammenarbeit seiner Firmen xAI und SpaceX nutzen. Könnten künftige Versionen seines LLM Grok auf diese Weise im All trainiert werden, könnte das einen Wettbewerbsvorteil darstellen.

Allerdings ist nicht sicher, ob die Behörde dem Antrag stattgeben wird. Eine Million neuer Objekte würden die Kollisionsgefahr im All enorm erhöhen, was im schlimmsten Fall zu Kettenreaktionen führen kann, die den gesamten Orbit unbenutzbar machen würden. Musk wird daher mindestens nachweisen müssen, dass er die Satelliten jederzeit zuverlässig wieder in die Erdatmosphäre lenken kann.

 

 

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