Laut der Ankündigung einer öffentlichen Anhörung wird die KI-Chipfabrik, die Elon Musks Unternehmen SpaceX in Texas plant, in der ersten Bauphase 55 Milliarden Dollar kosten und könnte insgesamt Investitionen von 119 Milliarden Dollar erfordern.
Musk reiht sich damit in die Phalanx der KI-Unternehmen ein, die versuchen, sich durch eigene Chipfertigung unabhängiger von Nvidia zu machen, die bislang den Markt für KI-Beschleuniger dominierten. Das Terafab getaufte Projekt soll in erster Linie Chips für SpaceX und den Autohersteller Tesla produzieren. Gleichzeitig bereitet sich Musks Raketenunternehmen darauf vor, bereits im Juni an die Börse zu gehen – im Rahmen eines der voraussichtlich größten Börsengänge aller Zeiten. Nebenbei könnte das Projekt auch Intel helfen, das sich an Terafab beteiligen will.
Überhaupt nehmen Musks KI-Pläne langsam Fahrt auf: Im vergangenen Monat gab SpaceX eine 60-Milliarden-Dollar-Vereinbarung zur Übernahme des KI-Start-ups Cursor bekannt, das einen Assistenten zum Schreiben von Code entwickelt. Zudem hat Musk die Idee von KI-Rechenzentren ins Spiel gebracht, die die Erde umkreisen sollen. Außerdem wurde kürzlich bekannt, dass das KI-Start-up Anthropic eine Vereinbarung mit SpaceX getroffen hat, derzufolge es die gesamte Rechenkapazität von dessen Rechenzentrums Colossus 1 in Memphis mit mehr als 220 000 Nvidia-KI-Chips mieten kann und dafür schätzungsweise 4 Milliarden Dollar zahlt.




