In den Mozilla-Browsern Firefox vor Version 101 und Firefox ESR vor Version 91.10 sowie im Mailprogramm Thunderbird vor Version 91.10 sind Sicherheitslücken entdeckt worden, die ein Update erfordern.
In Firefox und der ESR-Version mit verlängertem Support und in Thunderbird hat Mozilla mehrere Schwachstellen behoben, die mit einem hohen Sicherheitsrisiko eingestuft sind. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitslücken ausnutzen, um Schadcode auszuführen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, vertrauliche Informationen offenzulegen und das Programm zum Absturz zu bringen, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Um die Lücken auszunutzen genüge es, eine manipulierte Webseite zu öffnen oder einen Link dorthin anzuklicken, teilt das CERT des BSI mit.
Im Einzelnen sind jeweils zwischen sieben und acht Sicherheitslücken in den genannten Programmen geschlossen worden. Sie stecken in unterschiedlichen Komponenten. In den jeweiligen Warnmeldungen von Mozilla sind die Einzelheiten für Firefox, Firefox ESR und Thunderbird genannt.
Mozilla hat Updates fertig, die Anwender installieren sollten. In der Regel werden die Updates automatisch eingespielt.





