Mozilla hat in einem Blogpost an die Boot-to-Gecko-OS-Community (B2G OS) bekannt gegeben, dass Firefox OS und B2G aufgegeben werden. Interessierte aus der Community müssten damit einen möglichen Fork selbst betreuen.
Ari Jaaksi, Manager bei Mozilla schreibt in seiner Mail, dass Mozilla endgültig zur Einsicht gekommen sei, dass sich Firefox OS (TV) nicht als Betriebssystem für Smartphones und TV-Geräte durchsetzen könne. Diese Erkenntnis gab es bereits Ende 2015, es wurde damals aber eine weitere testphase eingeräumt, um etwaige Eignungen für das Internet-of.Things abzuklopfen. Nun zieht Mozilla den Stecker für Firefox und B2G. Andererseits wird der Code, der die Gecko-Engine für Firefox betrifft weiterhin bei Mozilla benötigt. Das hat Konsequenzen für die Community, die sich eventuell weiterhin um B2G kümmern will. Mozilla werde eine um B2G-Code bereinigte Version von Gecko nutzen und pflegen, schreibt Jaaksi. Für die B2G-Anhänger bedeute dies, dass sie mit einem Fork von Gecko (mit B2G-Code) arbeiten, und auch den B2G-Zweig in eigene Pflege nehmen müssen.



