Mozilla widmet sein bestehendes Open Source Support Programm (MOSS) wegen der Coronakrise um und unterstützt damit nun Projekte finanziell, die im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie helfen können.
Ausgewählte Projekte können über den von Mozilla innerhalb des MOSS gegründeten Covid-19 Solutions Fund mit bis zu 50.000 US-Dollar finanziert werden. Das Programm funktioniert weltweit. Voraussetzung ist laut der Ankündigung von Mozilla, dass es sich um ausgereifte Projekte handelt, die schnell einsatzbereit sind. Es kann sich dabei um Projekte handeln, die Hardware anbieten, etwa freie Baupläne für Beatmungsgeräte, die sich mit einem 3D-Drucker herstellen lassen. Bei einer möglichen Unterstützung für Software kann es sich laut Mozilla zum Beispiel um Plattformen handeln, die Kliniken mit Besitzern von 3D-Druckern in Verbindung bringen, damit die Teile für Beatmungsgeräte drucken. Es gäbe aber auch Geld für Projekte, sich anderen Aspekten der Coronavirus-Krise widmen, etwa Apps, die Fake-News zu diesem Thema aufdecken helfen.
Mozilla will Projekte aus allen Bereichen unterstützen, ob Non-Profit-Organisation oder auch kommerziell betriebene Kliniken. Die resultierende Software oder die sonstige Veröffentlichung einer Hilfestellung müsse aber unter einer freien Lizenz stehen, die den Vorgaben der FSF oder der OSI entspreche. Eine Bewerbung ist unter der MOSS-Webseite möglich.



