Mozilla hat einen Fond ins Leben gerufen, mit dem auf Open Source aufbauende Projekte unterstützt werden, die Hilfestellungen im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie bieten. Nun hat die Mozilla Stiftung drei Projekte ausgewählt, die mit bis zu 50.000 US-Dollar unterstützt werden.
Mozilla hat den speziellen Covid-19-Hilfsfond auf sein bestehendes Mozilla Open Source Support Programm Ende März aufgesetzt. Es seien 163 Bewerbungen aus 30 Ländern eingegangen, berichtet Mozilla. Daraus seien nun die drei Projekte ausgewählt worden, die finanzielle Unterstützung erhalten. Die Bewerbungsphase sei damit beendet.
Mozilla hat OpenMRS als eines der drei geförderten Projekte ausgesucht. Das Open Medical Record System kurz, Die OpenMRS-Plattform für die öffentliche Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern manage über 12.6 Millionen Patienten in rund 5500 Gesundheitseinrichtungen. Das für die Projektauswahl zuständige Komitee habe für OpenMRS rund 50.000 US-Dollar bereitgestellt.
Rund 45.000 US-Dollar gehen an das Open Food Network, eine Open-Source-Plattform, die neue auf ethischen Richtlinien aufbauende Versorgungswege für Lebensmittel ermögliche. Über das Open Food Network sei eine direkte Lieferkette zwischen Produzent und Abnehmer möglich. Außerdem seien verschiedene Management-Lösungen etwa für Käufergruppen integriert. Communities könnte so auch einen virtuellen Bauernmarkt aufbauen.
Als dritte Lösung bekommt das in Brasilien beheimatete Careables Casa Criatura Olinda 25.000 US-Dollar. Das Projekt produziert Gesichtsschutzschilde auf Basis eines Open-Source-Designs. Die finanziellen Mittel sollen dazu genutzt werden, neben den Schutzschilden eine Aerosol-Box zu entwickeln. Diese Box soll Patienten vor Infektionen schützen, die aus Platzmangel in Krankenhäusern ein Zimmer teilen müssen. Auch die Box basiert auf einem Open-Source-Design.





