Laut Mozilla nutzen hunderttausende Anwender Firefox Monitor. Der alarmiert sie, wenn ihre E-Mail-Adresse im Zuge eines Seiten-Hacks in Umlauf kommt. Nun gibt es neue Features für den Dienst.
Wer den Dienst nutzen will, muss sich zunächst auf der Monitor-Webseite mit seiner E-Mail-Adresse anmelden. Firefox verwandelt die Nutzeradresse dann in einen Hashwert und schickt eine Anfrage mit den ersten sechs Zeichen davon an das API von haveibeenpwned.com, den Hash-Präfix. Der Dienst antwortet, indem er Ergebnisse mit Hash-Suffixen zurückschickt. Firefox setzt Präfix und Suffix zusammen und weiß, bei welchem Datendienst womöglich ein Einbruch vorlag. Zugleich soll das die Anonymität der Nutzer schützen.
Über das Ergebnis einer solchen Anfrage unterrichtet Mozilla die Nutzer des Dienstes neuerdings in 26 Sprachen, darunter auch auf Deutsch. Firefox Monitor benachrichtigt den Anwender zudem, wenn dieser eine Seite besucht, die vor kurzem gehackt wurde. Der Nutzer kann nun über Monitor prüfen, ob er womöglich von dem Hack betroffen ist oder nicht.
Die Benachrichtigung erfolgt laut einem Blogpost allerdings nur dann, wenn der Hack nicht mehr als zwölf Monate zurückliegt. Nach der ersten Anzeige der Nachricht, wenn der Nutzer den Monitor also kennt, öffnet der sich nur noch, wenn der Hack weniger als zwei Monate zurückliegt. Wer sich für solche Meldungen nicht interessiert, kann die Nachrichten per Mausklick zudem dauerhaft abschalten.
Der Blogpost von Mozilla-Entwickler Luke Crouch zum neuen Feature macht auch klar, dass der Monitor nur ein Abschnitt auf dem Weg zu einem ausgefeilteren Alarmsystem sein soll.




