Mozilla lebt seit 2004 von den üppigen Einnahmen, die der bezahlte Einsatz von Google als Standardbrowser für Firefox generiert. Nun streben die Macher des Browsers einen Strategiewechsel an.
Der Strategiewechsel besteht laut einer offiziellen Ankündigung darin, keine globale Standardsuche mehr anzubieten, sondern diese abhängig von den Landesversionen einzusetzen. Konkret heißt das: In den USA soll Yahoo die neue Standardsuchmaschine für Firefox werden. In Russland kommt Yandex zum Zug, in China Baidu. In allen anderen Ländern kommt weiterhin Google zum Einsatz.
Die Entscheidung bringt mehr Bewegung in den Wettbewerb der konkurrierenden Browser, obwohl diese sich weiterhin mit einem Mausklick umstellen lassen. In gewisser Weise ist Mozillas neue Strategie auch ein interessantes soziales Experiment: Ist Google beliebt genug, dass Menschen die Suchmaschine explizit wechseln oder bevorzugen sie den voreingestellten Standardbrowser?







Die wirkliche Frage ist ob sich das nur bei Neuinstallationen auswirkt oder ob Mozilla das einfach bei allen Nutzern umstellt.Bei Neuinstallationen sehe ich keine große Änderung, weil ich behaupten würde dass die meisten Firefox-Installationen schon mindestens ein Jahr verwendet werden und ich einfach mal frech behaupte dass die Zahl der neu-Installationen eher sinkt.