Mit Mininet lassen sich realistische virtuelle Netzwerke in einer virtuellen Maschine oder Cloud-Umgebung aufsetzen. Nun ist Version 2.2.0 erschienen.
So verbessert die neue Iteration von Mininet den Support für das freie Openflow-Protokoll. So startet der Befehl
mn --switch ovs,protocols=openflow13
ein Open Vswitch mit Openflow 1.3. Es gibt einen Wireshark Dissector, der mit Version 1.3 kompatibel ist und einen Ryu 1.3 kompatiblen Controller.
Mit “nodelib.py” gibt es eine neue Bibliothek für Node, hinzu kommen die neuen Node-Typen “LinuxBridge”, “OSVBridge”, “LinuxRouter” und “NAT”. Die Mininet-Hosts lassen sich einfacher ins LAN einbinden, wobei die “–nat”-Option hilft. Über “–ipbase” lässt sich der IP-Adressbereich ändern, damit die VMs nicht mit den Rechnern im LAN kollidieren.
Die Miniedit-GUI wurde verbessert, “mn” lässt sich nun mit mehreren “custom”-Argumenten aufrufen. Nicht zuletzt bringt Mininet 2.2.0 einen experimentellen Cluster-Support mit, der Dinge wie
mn --cluster localhost,server1,server2,server3 --topo tree,4,4
erlaubt. Herunterladen lässt sich ein VM-Image der Software über den Downloadbereich.





