Die Javascript-Alternative Typescript kommt von Microsoft, steht aber unter Apache-Lizenz. Die neue Version 2.2 indiziert unter anderem Strings besser und führt den Datentyp “object” ein.
Die internen Module von Typescript lehnen sich an den Standard Ecmascript 6 an, teilweise hat die Skriptsprache auch zu diesem beigetragen. Da Typescript auch Javascript versteht, lassen sich entsprechende Bibliotheken auch mit Microsofts Skriptsprache verwenden. Der neue eingeführte Datentyp “object” passt auf alles außer auf primitive Datentypen, zu denen “string”, “boolean”, “number” und “symbol” gehören. Auch im Zusammenhang mit “strictNullChecks”, “null” und “undefined” lässt sich “object” nicht einsetzen.
Weiterhin erwähnt die offizielle Ankündigung eine vereinfachte Stringindexierung. Der Zugriff auf Eigenschaften funktioniert nun auch über “x.Eigenschaft” und nicht mehr nur über x[“Eigenschaft”]. Damit orientieren sich die Typescript-Macher stärker an der Javascript-Syntax.
Zudem versteht Typescript nun Mixin-Code, der es erlaubt, in dynamisch definierten Klassen und Interfaces objektartige Typen zu kombinieren, aber auch Eigenschaften und Methoden, ohne die Vererbungshierarchie zu ändern. Typescript 2.2 führt zudem den “react-native” Emit-Modus ein, der dem Umstand Rechnung trägt, das React Eingaben in Form von “js”-Dateien erwartet. Außerdem unterstützt die Skriptsprache die “new.target” Meta-Property von Ecmascript 2015.
Die neue Version steht zum Download auf Github bereit oder lässt sich über npm installieren: “npm install -g typescript”.


