Meta stellt mit dem Projekt Orion den Prototyp einer neuerartigen Augmented-Reality-Brille (AR-Brille) mit transparenten Gläsern, kabellos, mit großem Blickfeld und eingebauter KI vor, die Hologramme in verschiedener Größe und Tiefe in das Sichtfeld des Trägers einblenden kann.
Wie der Konzern in einem Youtube-Video erläutert, musste dazu eine vollkommen neue Display-Architektur entwickelt werden. Die Optiken werden nicht aus Glas hergestellt, sondern aus einem neuen Material namens Silikonkarbid, das sehr leicht ist, keine optischen Artefakte erzeugt und einen sehr hohen Brechungsindex hat. Darauf werden 3D-Strukturen im Nanometerbereich aufgedruckt, die Licht ablenken. Das Material habe erstaunliche optische Eigenschaften, sei aber auch schwierig herzustellen.
Der Stromverbrauch der Brille soll nur im Milliwattbereich liegen, dennoch war die Wärmeableitung ein Problem. Gelöst wurde es durch die Verwendung von Materialien mit guter Wärmeleitfähigkeit wie Magnesia und sehr energieeffizienten Komponenten. Dazu wurden mehr als zehn kundenspezifische Chips neu entwickelt. Die Brille verfügt über sieben winzige Kameras und Sensoren, die in das Gestell integriert sind. Dabei sieht sie aus wie eine etwas überdimensionierte normale Brille und soll sich auch so tragen lassen. Zu der Brille gehört ein Armband, das es ermöglicht das Gerät mit Handgesten zu steuern.
Meta hofft in den kommenden Jahren Geräte zu produzieren, die auf den technologischen Entwicklungen aufbauen werden, die für diese Brille geschaffen wurden. Dazu müssten außerdem vor allem die Kosten reduziert werden, um damit in einem Massenmarkt erfolgreich sein zu können.



