Ein Jahr nach Erscheinen der ersten Alpha-Version von XMBC präsentierten die Entwickler am Wochenende die erste tabile Release ihres Multimedia-Software-Centers. Diese steht als Applikation für Linux, Windows, und Mac OS zum Download bereit. Darüber hinaus bietet das Projekt seine Software in einer auf Ubuntu basierenden Live-CD an.
XBMC versteht sich nicht nur als Media-Player lokaler Dateien, sondern bietet ein breit gefächertes Spektrum zum Darstellen und Abspielen von Multimediadateien aus dem Internet. Die dafür benötigten Schnittstellen installiert der Anwender als Plug-in nach. Mehrere Dutzend davon stehen alleine zur Wiedergabe von Filmen bereit, aber auch den Zugriff auf Bilddatenbanken wie Flickr oder Picasaweb erlauben die Erweiterungen.
Ebenfalls als Plug-in bietet XBMC verschiedene Downloadmanager wie J-Downloader, Transmission oder RTorrent an, die es Ihnen ermöglichen, im Torrent-Netzwerk gehostete Dateien direkt herunterzuladen und danach mit dem Videoplayer abzuspielen.
An Codec-Unterstützung lässt die Suite kaum Wünsche offen. Sie spielt Videodateien unter anderem in den Formaten H.263/4, MPEG-1, MPEG-4 (XVid, DivX), Realvideo und Quicktime ab. An Audio-Codecs bietet die Software auch MP3, Ogg, WMA, APE und Flac. Die aktuelle Version unterstützt darüber hinaus Googles neues VideoFormat WebM/VP8. Eine Übersicht aller unterstützten Formate finden Sie im XBMC-Wiki.
Zum Steuern der Software bietet XBMC neben den Standards wie Maus und Tastatur auch Gampepads und Smartphones an. Die dafür benötigten Apps stehen in den App-Stores von Android und Apple zum kostenlosen Download bereit.




