Der von der Community unterstützte MySQL-Fork Maria DB will nun mindesten eine Komponente, nämlich den MaxScale Database Proxy unter einer proprietären Lizenz veröffentlichen. Diese so genannte Business Source License gestattet die kostenlose Nutzung für maximal drei produktive Datenbankinstanzen.
Dazu erklärt der ehemalige MySQL- und spätere Mitgründer der MariaDB Foundation, es sei eine Herausforderung des Open-Source-Modells, die nötigen Ressourcen bereitzustellen, um kontinuierlich in Produktentwicklung und Innovationen zu investieren. Einer der Gründe dafür sei ein mangelndes Verständnis der Kosten, die mit der Entwicklung und Erweiterung von Software verbunden seien. Er sehe darin ein Beispiel untrealistischer Benutzererwartungen.
Die nun unter Umständen kostenpflichtige Komponente MariaDB MaxScale ist ein Datenbank-Proxy, der zwischen der Datenbank-Ebene und den Clients vermittelt. Er fußt auf der MaxScales Binlog Server-Functionalität und kann in Echtzeit Transaktionsdaten zu anderen Big Data Stores wie Hadoop streamen, was vor allem Anwendungen bei der Echtzeitanalyse und dem maschinellen Lernen zugute kommt.
Als Reaktion auf die neue Lizenzpolitik wurde die MaxScale-Komponente ihrerseits unter dem Namen GPLScale geforkt.






“Dazu erklärt der ehemalige MySQL- und spätere Mitgründer der MariaDB Foundation”Ja welcher denn? Leider wird dem Leser der Name vor enthalten.