Marken-Imitation ist häufigster Phishing-Trick

Das IT-Sicherheitsunternehmen Barracuda Networks hat über über 360000 Spear-Phishing-E-Mails ausgewertet, die in einem Zeitraum von drei Monaten versandt wurden, und darin nach Trends und Mustern gesucht.

Herauskam, dass 83 Prozent der Spear-Phishing-Angriffe die Imitation von bekannten Unternehmen und Marken nutzten. Besondersn häufig wurde Microsoft nachgeahmt. In einem von fünf Fällen, versuchten die Angreifer eine Bank zu imitieren. Entsprechend richteten sich die Mails auch besonders oft an Mitarbeiter der Finanzabteilung.

In immerhin noch zehn Prozent aller Fälle versuchten die Angreifer ihre Opfer zu erpressen, indem sie vorgaben, sie seien in Besitz von sexuell kompromittierenden Videos (Sextortion-Betrug).

In fünf Prozent der Fälle handelte es sich um so genannte BEC-Angriffe (Business Email Compromise), die eine dienstliche E-Mail vortäuschten.

Die Angriffe häuften sich um die Mitte der Woche, ihre Häufigkeit war Montags und Freitags etwas und am Wochenende sehr viel geringer. Außerdem wurde die Zeit um Weihnachten und Neujahr beonders intensivvon den Kriminellen genutzt.

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