Mark Shuttleworth will Community mehr einbinden

Mark Shuttleworth reagiert auf Klagen der Community.

Mark Shuttleworth beim Summit in Denver. Quelle: Linux-Magazin

Ubuntu-Gründer und Mäzen Mark Shuttleworth, CEO von Canonical, reagiert auf Beschwerden aus der Ubuntu-Community unter anderem mit der Installation eines Community-Beirats.

Das Verhältnis von Mark Shuttleworth und der Ubuntu-Community war in jüngster Zeit angespannt. In einer Diskussion der Community wird Shuttleworth vorgeworfen, sich nicht um die Community und deren Belange zu kümmern. Er benehme sich gegenüber der Community respektlos, lautet der Vorwurf eines Mitglieds. Mark Shuttlworth sei als Projektleiter, der er bei Ubuntu ist, nicht ansprechbar und hülle sich zudem in Schweigen.

Diesen Vorwurf ließ Shuttleworth nicht auf sich sitzen, er erkenne das Frustrationslevel an, sei aber mit dem Vorwurf, abwesend zu sein nicht einverstanden, im Gegenteil, schreibt Shuttleworth in einem Diskussionsbeitrag, er habe die vergangenen Jahre alle anderen Interessen beiseite gestellt, um Ubuntu zu einer nachhaltigen Zukunft zu verhelfen. Allerdings sei es seinem Team bei Canonical tatsächlich nicht gelungen, die seit langem freie Stelle eines Community-Leiters zu besetzen, was er frustrierend finde. Ein Leiter sei für seine Begriffe nötig, um den verantwortlichen Projektmitgliedern als Ansprechpartner zu dienen.

Shuttleworth hat sich nach weiteren Diskussionen dann auch dafür ausgesprochen, das Community Council wiederzubeleben. Damit sei nach den Nominierungen und Wahlvorbereitungen bis Mitte Oktober zu rechnen.

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