Mark Shuttleworth im Vorstand der Linux Foundation

Der Gründer der erfolgreichen Linux-Distribution Ubuntu, Mark Shuttleworth, ist in den Vorstand der Linux Foundation gewählt worden.

Shuttleworth betont in seinem Blog, dass er in der Stiftung nicht die Interessen von Ubuntu oder des damit verbundenen Unternehmens Canonical vertreten will, sondern die der Linux- und Open-Source-Gemeinschaft.

Das Board der Linux Foundation besteht nun aus fünfzehn Mitgliedern, hierunter zahlreiche Vertreter der Industrie, wie beispielsweise Oracle, IBM, Novell, Intel, Fujitsu, HP oder der Bank of America. “Ich bin kein großer Fan von Konsortien”, meint das neue Mitglied Shuttleworth, “sie laufen immer Gefahr, von ihrer eigenen Mitgliedschaft zerteilt zu werden.” Weil jedoch die Foundation ein direktes Mandat der Gründer habe und die Standardisierung Freier Software eine wichtige Aufgabe sei, hätte er den Posten angenommen.

Die Linux Foundation ist aus dem Zusammenschluss der Open Source Development Labs und der Free Standards Group entstanden und arbeitet nicht gewinnorientiert. Die Stiftung unterstützt beispielsweise den Linux-Erfinder Linus Torvalds und überwacht die mit Linux verbundenen Rechte.

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