Mandriva 2009 ist fertig

Der französische Linux-Distributor Mandriva hat seine gleichnamige Linux-Ausgabe in Version 2009.0 veröffentlicht

Die neue Ausgabe kommt wie gewohnt mit aktuellen Paketen und Anwendungen wie Kernel 2.6.27, X.org 7.3, KDE 4.1.2 – nebst 3.5.10 – Gnome 2.24, Firefox 3 und einem “späten Release Candidate” von Open Office 3. Compiz Fusion 0.7.8 und Virtualbox 2.0.2 ergänzen die Featureliste. Neu ist die Aufnahme des leichtgewichtigen LXDE-Desktops neben KDE und Gnome. Mit dem FBReader liefert Mandriva auch einen E-Bookreader mit.

Die Entwickler melden zudem, dass sich die Boot-Geschwindigkeit erhöht, 25 Prozent weniger Zeit sollen bis zur Einsatzfähigkeit von Mandriva 2009 vergehen. Ähnliche Geschwindigkeitszuwächse gelten für das Herunterfahren, Hibernieren und die Suspend-/Resume-Funktion.

Der Installer DrakX und das Mandriva Control Center haben nicht nur einen neuen Look verpasst bekommen, sondern mit der Webkit-Rendering-Engine auch eine neue Grundlage.

Dass die Treiber- und Paketbeigaben von Mandriva nicht für alle Benutzer nötig sind, hat das Team ebenfalls erkannt. Je nach Hardware-Ausstattung unnötige Software wie Ati- oder Nvidia-Treiber und ungenutzte Lokalisierungen soll nun ein neues Reinigungssystem nach der Installation von der Festplatte räumen.

Dem Anspruch, mit Asus-Netbooks kompatibel zu sein, haben die Franzosen auch auf die neue Version übertragen. Vollen Hardware-Support für alle derzeit verfügbaren Eee-PCs versprechen die Entwickler. Netbooks wie der Acer Aspire One und der MSI Wind zählen ebenfalls zu den gut unterstützten Rechnern.

Die Release-Notes verkünden die weiteren Neuerungen. Mandriva hat die neue Version noch spärlich verlinkt. Im Download-Bereich steht die Version 2009 One zur Wahl und die ausschließlich mit freier Software bestückte Ausgabe “Free”.

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