Mailclient Mutt kommt in Version 2.0

Mit der Version 2.0 kommt der freie Mailclient Mutt mit einigen Neuerungen. Weil damit Inkompatibilitäten zu bisherigen Versionen verbunden sind, haben sich die Entwickler zu dem Versionssprung von 1.14.x auf 2.0 entschlossen.

Zu den Neuerungen in Mutt zählen die Release Notes unter anderem, dass nach der Auswahl von mehreren Anhängen nun <quit> den Auswahlvorgang beendet, bislang musste Enter auf eine Datei außerhalb des Verzeichnisses eingegeben werden, was seltsam und wenig intuitiv gewesen sei.

Zu den Standardvorgaben zählt nun $ssl_force_tls. Damit nehmen die Mutt-Entwickler bereits einen zweiten Anlauf, um Verbindungen zu Remote-Servern zwingend zu verschlüsseln. Die erste Implementierung in Version 1.13.0 sei fehlerhaft gewesen. Soll mit Mutt 2.0 eine nicht verschlüsselte Seite aufgerufen werden, muss die Einstellung manuell geändert werden, teilen de Release Notes mit.

Mit der Option, dass Mutt nach Freezes und Verbindungsabbrüchen versucht, sich automatisch wieder per IMAP zu verbinden und dabei nicht gesicherte Änderungen in der Mailbox zu bewahren, sollen Datenverluste vermieden werden.

Neu ist auch die Unterstützung für die Authentifizierung mittels XOAUTH2 als Wert in den entsprechenden Authenticators. Zusätzlich gibt es laut den Release Notes ein refresh-token-Skript im Contrib-Verzeichnis, das mit Python 3 arbeitet. Letzteres sei nicht offiziell vom Mutt-Team unterstützt, sollte aber funktionieren, teilen die Entwickler mit.

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