LTO sammelt Pro-Tape-Argumente

Das LTO-Konsortium, zu dem HP, IBM und Quantum (als Eigentümer von Seagate) beitragen, hat eine neue Blog-Reihe ins Leben gerufen, die über Storage-Technologien informieren will. Dass der erste Beitrag Tapes propagiert nimmt nicht wunder, die Argumente aber sind bedenkenswert.

In einem ersten Blog rechnet LTO vor, dass nach einer aktuellen Preisstudie für LTO-6-Kassetten auf diesen Bändern das Gigabyte für weniger als einen Penny gespeichert werden kann. Das sind nur 8 US-Dollar pro Terabyte. Damit aber nicht genug, erbrachte eine Studie über die Total-Cost-of-Ownership von Disk und Tape des unabhängigen Marktforshcers Clipper Group, dass die Kosten für Platten bis zum 26fachen der Tapekosten betragen können. Das liegt vor allem an den Energiekosten, die alleine schon höher liegen als die gesamten TCO für Tapes. Der Strom, den die Platten verbrauchten, war der Studie zufolge 105mal teurer als der Strom, den Tapes benötigen.

Ein zweiter Gesichtspunkt, den der Blog anführt, ist die Skalierbarkeit. Im Fall von Tapes müssen dafür neue Medien, aber nicht unbedingt neue Laufwerke angeschafft werden, wie bei Platten. Auf eine aktuelle LTO-6-Kassette passen 6,25 TByte, die mit 400 MByte/s geschrieben werden können.

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