Lotus: Ein neues Webframework für Ruby

Aus Unzufriedenheit mit bestehenden Webframeworks in Ruby begann Luca Guidi vor eineinhalb Jahren mit der Arbeit an Lotus. Nun ist das Open-Source-Framework vollständig.

Der in Rom lebende Italiener hatte sich vorgenommen, alles weg zu lassen, was für ein Webframework nicht unverzichtbar ist. Daneben wollte er weniger DSL und mehr Objekte einsetzen, auf das in Ruby übliche, aber problematische Monkey-Patching von Klassen wollte er ganz verzichten. Sein Plan war es, auf die MVC-Architektur zu setzen und möglichst kleine und übersichtliche Komponenten zu verwenden.

So entstand Lotus als Sammlung von fünf Bibliotheken. Lotus::Router regelt das Abarbeiten von HTTP-Anfragen und setzt auf das Rack-Protokoll. Die Komponenten der Architektur versucht Guidi in Lotus::Controller, Lotus::View und Lotus::Model möglichst sauber zu trennen. Lotus::Utils beherbergt nützliche Klassen für das Framework. Die Bibliotheken lassen sich auch einzeln als Rubygems installieren.

Weitere Informationen sowie die MIT-lizenzierte Software gibt es unter http://lotusrb.org. Luca Guidi ist an Feedback zur Verbesserung seiner Software interessiert.

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