Das LLVM-Projekt will solide werden und mit der die LLVM Foundation eine Stiftung gründen, die als unabhängige Instanz über die Infrastruktur des Projekts wacht.
Über die Jahre sei das LLVM-Projekt stark gewachsen, und zu einer Community herangereift, die aus vielen Subprojekten bestehe, mit hunderten Codelieferanten, heißt es in einem Blogeintrag der Compiler-Bauer. Nun sei man den nächsten Schritt gegangen und habe begonnen, eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung zu gründen, die LLVM Foundation.
Diese soll Infrastrukturprobleme lösen, finanzielle Fragen rund um die Entwicklertreffen und die Infrastrukturausgaben lösen, mehr Transparenz in den Geschäftsbetrieb und die Verfahrensweisen bringen und nicht zuletzt eine von Unternehmen unabhängige Organisation auf die Beine stellen, um den zukünftigen Erfolg des Projekts zu sichern.
Ende 2014, eventuell schon früher, soll die Organisation den Betrieb aufnehmen. Der Vorstand solle aus Freiwilligen und einem engagierten Verwaltungsleiter bestehen. Diese sollen unter anderem über notwendigen Aktualisierungen der Infrastruktur wachen, die Entwickler-Meetings organisieren und die Stiftung selbst verwalten. Man erwarte aber kaum Änderungen an der Policy für Entwickler.
Tanya Lattner, ein langjähriges Mitglied der Community, wolle den Job als Verwaltungsleiterin zunächst übernehmen. Auch die Mitglieder eines ersten Vorstands stehen bereits fest und lassen sich im Blogeintrag nachlesen.






