Die Entwickler der LLVM-Compiler-Infrastruktur (Low Level Virtual Machine) haben mit der nun veröffentlichten Version 3.9 unter anderem an der Zusammenarbeit des Frameworks mit GCC und OpenCL gearbeitet.
Die Entwickler des Frameworks nennen in den Release Notes zu LLVM 3.9 die Unterstützung für die ThinLTO Kompilation als neues Feature. Die Link Time Optimization (LTO) erfahre mit ThinLTO eine Leistungssteigerung. Erklärt ist das Verfahren in einem Blogbeitrag auf LLVM.org.
Daneben setzt das Autoconf-Buildsystem nun auf Cmake und benötigt davon mindestens die Version 3.4.3. Hinzugekommen sei auch ein neuer Runtime-Check, der besonders für auf Einsparung von Rechenpower und Speicher bedachten Bulds empfohlen sei.
Hinzugekommen sind nun auch Patches, die für die GCC-ABI-Funktion. Dies habe einige Zeit gedauert, sei aber auch dem experimentellen Charakter der ABI-Implementation in der GCC geschuldet. Die Patches seien ausführlich getestet, sollten also in den meisten Fällen funktionieren, heißt es in den Release Notes. Die Patches seien allerdings auf Version 3.9 der LLVM beschränkt, es gäbe keinen Backport zu 3.8.





