Der von der Linux Foundation betriebene Linux Vendor Firmware Service (LVFS) hat die die Marke von 100 Millionen Firmware-Updates überschritten. Der Firmware Servie für Linux-Geräte soll sicherstellen, dass Linux-Anwender Zugang zu sicherer und aktueller Firmware für ihre Geräte haben.
Mit den mehr als 100 Millionen Updates an Geräte weltweit ermögliche der LVFS den Benutzern die freie Weitergabe von Aktualisierungen ohne Rückverfolgung, teilt die Linux Foundation mit. Große Unternehmen oder Behörden könnten auch das gesamte LVFS zur Offline-Nutzung spiegeln, heißt es weiter. Dieses dezentralisierte Modell lasse zudem darauf schließen, dass die tatsächliche Anzahl der bereitgestellten Updates wahrscheinlich weit höher ist als angegeben.
Der LVFS startete vor acht Jahren, berichtet die Foundation, als Red Hat beschlossen habe, Firmware-Aktualisierungen unter Linux zu ermöglichen. Heute beherberge LVFS eine Vielzahl von Projekten, und ein Ökosystem, das eine wachsende Zahl von Hardwareanbietern umfasste – jeden Monat kämen zwei oder drei neue Anbieter hinzu.
Die strategische Bedeutung einer Mitgliedschaft in der LVFS-Community werde durch ihre logistischen, sicherheitstechnischen und kommerziellen Auswirkungen unterstrichen. Unabhängige Hardware-Anbieter (Independent Hardware Vendors, IHVs), Originalhersteller (Original Design Manufacturers, ODMs) und Erstausrüster (Original Equipment Manufacturers, OEMs) würden nun erkennen, dass es ein kritisches Versäumnis ist, nicht Teil von LVFS zu sein.



