Linux-Kernel 4.14.1 – Point-Release für Distributionen

Linux-Kernel

Mit der Veröffentlichung des ersten Point-Release für Kernel 4.14 hat Greg Kroah-Hartman die Tür für Distributionen geöffnet, die Version 4.14 einbauen wollen.

In seiner Ankündigung zu Kernel 4.14.1 rät Kroah-Hartman wie gewohnt zum Update auf diese Version. Linux-Distributionen wie etwa Arch Linux haben die Version bereits für ihre Testing-Repositories ausgewählt.

Der erst vor kurzem veröffentlichte Kernel 4.14 bringt mehr adressierbaren Speicher, das neue Kompressionsverfahren Zstandard und ersten Code für NVMe Multipathing.

Der Kernel verbessert zudem das Schlafverhalten mit Suspend-to-Idle-Support und führt mit Zstandard ein neues Kompressionsverfahren ein.

Das kryptographische Subsystem in Linux 4.14 kommt mit AMDs Secure-Prozessor zurecht. Der steckt als Cortex A5 in aktuellen APUs und CPUs und nutzt ARMs Trustzone. Er unterstützt RSA, XSTS-AES-128 sowie XTS-AES-256, kümmert sich um die Schlüsselverwaltung und redet mit dem in Linux 4.12 eingeführten Trusted Execution Environment (TEE).

Als LTS-Version wird Kernel 4.14 bis ins Jahr 2023 Support erhalten.

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