Linux Foundation startet Projekt OpenBytes

Die Linux Foundation hat das neue Projekt OpenBytes unter der Leitung von Graviti angekündigt. OpenBytes hat sich zum Ziel gesetzt, offene Daten durch die Schaffung von Datenstandards und -formaten besser verfügbar und zugänglich zu machen.

Edward Cui ist der Gründer von Graviti und war zuvor Experte für maschinelles Lernen in der Advanced Technologies Group von Uber. Lange Zeit seien zahlreiche KI-Projekte durch einen Mangel an qualitativ hochwertigen Daten aus realen Use Cases aufgehalten worden, sagte Cui. “Die Beschaffung hochwertigerer Daten ist für den Fortschritt der KI-Entwicklung von entscheidender Bedeutung. Um dies zu erreichen, ist eine offene Datengemeinschaft, die auf Zusammenarbeit und Innovation aufbaut, dringend erforderlich. Graviti sieht es als unsere gesellschaftliche Verantwortung an, unseren Teil dazu beizutragen.”

Das Projekt sieht sich durch die Schaffung eines offenen Datenstandards und -formats die Bedenken und Haftungsrisiken der Datenlieferanten verringern. Die Inhaber von Datensätzen zögerten oft, ihre Daten öffentlich zugänglich zu machen, weil sie nicht über die verschiedenen Datenlizenzen Bescheid wüsten, heißt es in der Ankündigung. Wüssten die Mitwirkenden aber Bescheid, dass ihr Eigentum an den Daten gut geschützt ist und ihre Daten nicht missbraucht werden können, werde es mehr offene Daten geben, ist man beim Projekt überzeugt. Auf der Website von OpenBytes kann man sich weiter informieren.

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