Nach einer ereignisreichen Woche inklusive Nierenstein, veröffentlichte Linus Torvalds am Sonntag Abend den fertigen Kernel 4.13.
Nierensteine scheinen unangenehm zu sein, jedenfalls berichtete Linus Torvalds beim Veröffentlichen des aktuellen Kernels 4.13 von sieben Stunden anhaltenden Schmerzen (die ihn aber dennoch nicht dazu brachten, den Kernel vorzeitig zu veröffentlichen). Zugleich erwähnte er in seiner Ankündigung eine jener eher “raren Änderungen” aufgrund von Security-Problemen. Diese lägen allerdings nicht im Kernel, sondern in einem Protokoll.
Demnach nutzen Cifs für Mountvorgänge neuerdings automatisch die modernere Version 3.0, weil SMB 1.0 aufgrund von Sicherheitsproblemen schon länger nicht mehr verwendet werden sollte. Wer aber doch die Version 1.0 einsetze, könne dies über eine Fstab-Option regeln. Er empfehle es allerdings nicht. In seinem Post forderte er dazu auf, wenigstens die Version 2.1 zu probieren.
Mit den weiteren Neuerungen von Version 4.13 beschäftigen sich die Kernel-News im Linux-Magazin. So bringt etwa der Ext-4-Treiber jetzt deutlich mehr Einträge in einem einzelnen Verzeichnis unter. Zugleich geht er effizienter mit gelöschten Dateien um. Und Nutzer der freien Nouveau-Treiber für Nvidia-Grafikkarten interessiert eventuell, dass der Treiber nun eine Möglichkeit für stereoskopisches 3D mitbringt.
Herunterladen lässt sich der Treiber auf Kernel.org, zugleich beginnt nun das Merge-Window für die Version 4.14. Erste DRM-Patches sind bereits eingetrudelt, sie bringen unter anderem einen ersten Hugepage-Support für AMDGPU und Modesetting-Support für Nvidia GP108 in Nouveau.




