Kernel-Chef Linus Torvalds hat die RC 1 von Linux 4.0 veröffentlicht. In einer Online-Abstimmung hatten sich 56 Prozent der Nutzer für den Sprung der Versionsnummer ausgesprochen.
Es spräche im Prinzip auch nichts dagegen, die Version als 4.0 zu labeln, schreibt Torvalds. Zwar hätten sich einige Leute beschwert, ein größerer Versionssprung müsse auch eine größere Anzahl neuer Features mitbringen, doch gebe es solche Releases in der Kernelentwicklung schon seit Ewigkeiten nicht mehr, entkräftet Torvalds dieses Argument.
Auf der anderen Seite hätten sich einige Leute wohl nur deshalb für die Version 4.0 ausgesprochen, um “sich den Wunsch zu erfüllen, eine Version 4.1.15 zu haben – denn ‘das sei die Linux-Version gewesen, die Skynet für den T-800-Terminator benutzt hat'”, witzelt der Kernel-Erfinder.
Insgesamt solle man also nicht zu viel in die neue Versionsnummer lesen, wobei die Release in puncto Funktionen auch nicht ganz uninteressant wird: Linux 4.0 soll neben der Live-Patching-Infrastruktur IBMs neuen Mainframe z13, Intels Quark System-on-Chip sowie die Oasis Virt-IO-Spezifikation 1.0 unterstützen und einige Verbesserungen am Grafiksystem mitbringen.



