Lancom LSM überwacht große Netzwerke

Lancom, Hersteller von Netzwerklösungen, bietet ein neues System für die Überwachung mittlerer und großer Netze an. Der Large Scale Monitor (LSM) setzt auf Open-Source-Komponenten und läuft unter Linux.

Das Monitoringsystem eignet sich laut Lancom zur Überwachung von 25 bis 1.000 Geräten. Als Benutzerschnittstelle dient eine Weboberfläche, die auch für Mobilgeräte passen soll. Daneben kann die Software Administratoren per E-Mail benachrichtigen, die Auslöser für die Meldungen sind konfigurierbar.

Die Netzwerkgeräte samt Status stellt LSM übersichtlich auf einer Gebäudekarte oder in einer Ordner- oder Topologie-Struktur dar. Das Monitoring-System kennt außerdem die Roaming-Historie für WLAN-Clients an Access Points des Herstellers. Das ist beispielsweise für Logistikunternehmen interessant, die etwa einen Gabelstapler auf dem Weg durch das Lager verfolgen möchten.

Außerdem beherrscht LSM Benutzer-, Rollen- und Rechteverwaltung und überwacht auch VPN-Verbindungen. Weitere Informationen gibt es auf der Produktseite. Ein kurzes Video sowie eine Demo-Installation vermitteln einen Eindruck des Systems. Lancom LSM ist als bootfähige Linux-DVD und als VMware-Image erhältlich. Die Preise beginnen bei rund 2.800 Euro für 25 überwachte Geräte.

Ein Kernkomponente von LSM ist das Nagios-Addon Check_mk, wie dessen Autor Mathias Kettner dem Linux-Magazin mitteilt. Viele der neuen Features, die die Open-Source-Software in den vergangenen anderthalb Jahren gewonnen habe, seien das Resultat der Entwicklung für Lancom, lässt der selbstständige Informatiker wissen.

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