Lakka 4.0 betreibt Produktpflege

Mit der schlanken Distribution Lakka verwandelt man einen PC oder Single-Board-Computer in eine Retro-Spielekonsole. Die neue Version wechselt das Build-System, aktualisiert den Linux-Kernel und unterstützt weitere Geräte.

Der größere Versionssprung ergibt sich primär aus dem neuen Build-System, mit dem die Entwickler Lakka erstellen. Dieses basiert jetzt auf LibreELEC 10.0.2. Aufgrund des Umstiegs sind die Entwickler allerdings unsicher, ob sie alle Funktionen und Optimierungen der Vorversion in Lakka 4.0 übernommen haben. Darüber hinaus gibt es die neue Version noch nicht für alle prinzipiell unterstützten Plattformen. Für sie steht allerdings als Übergangslösung die Version 3.7.1 bereit, die unter anderem das enthaltene RetroArch aktualisiert.

Apropos RetroArch: Das bringt Lakka 4.0 in Version 10.0.2 mit, auch die sogenannten Cores sind auf dem aktuellen Stand. Auf PC-, Amlogic-, Allwinner- und NXP-Systemen kommt der Linux-Kernel 5.10.103 zum Einsatz, Besitzer eines Raspberry Pis erhalten den Raspberry-Kernel 5.10.96.

Auf den meisten Geräten mit Arm-Prozessor läuft Lakka als 64-Bit-System (Aarch64-Architektur). Darüber hinaus unterstützt die Distribution weitere Allwinner- und Amlogic-Geräte. Hier weisen die Entwickler aber darauf hin, dass sie einige Geräte mangels vorliegender Hardware nicht testen konnten.

Den Port für das Nintendo Switch haben die Lakka-Entwickler komplett neu implementiert und dabei erweitert. Tinkerboard und MiQi nutzen jetzt das allgemeine RK3288-System.

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