Das grafische Werkzeug LACT steuert Nvidia-, AMD- und Intel-Grafikkarten. In der neuen Version 0.7.4 lässt sich die Lüfterdrehzahl jetzt über eine richtige Kurve einstellen. Zudem liefert das Tool mehr Informationen und legt Nvidia-Lüfter auch bei einer manuellen Konfiguration schlafen.
LACT verrät nicht nur zahlreiche Betriebsdaten über die eingebaute Grafikkarte, das Werkzeug kann die darauf rotierenden Lüfter auch steuern beziehungsweise maßregeln. Bei welcher Chip-Temperatur der Lüfter dabei wie stark aufheulen soll, definierten Anwender bislang über Regler. LACT 0.7.4 zeigt stattdessen eine Kurve an, die man mit der Maus passend zurechtzupft. Darüber hinaus lässt sich festlegen, an welchem Temperatursensor auf der Grafikkarte sich LACT orientieren soll. Letzteres funktioniert allerdings nur auf Karten der Modellreihe 6000 sowie älteren AMD-Karten.
Sofern die aufgelötete GPU nicht schwitzt, stoppen viele Nvidia-Grafikkarten den Lüfter komplett. Das gelingt allerdings nur bei der automatischen Lüftersteuerung. Sobald LACT die Lüfter regelt, laufen sie immer mit mindestens bei 30 Prozent ihrer Maximalgeschwindigkeit. LACT 0.7.4 greift deshalb zu einem Trick: Sobald die Temperatur unter einen eingestellten Wert fällt, knipst das Tool die automatische Lüftersteuerung wieder an.
Abschließend liest LACT 0.7.4 weitere Informationen aus. In erster Linie liefert es weitere Details zur OpenCL-Schnittstelle, über die sich die Grafikkarten für allgemeine Berechnungen einspannen lassen. LACT verrät hier ergänzend die unterstützten OpenCL-Versionen und die Basic Hardware Properties. Auch aus AMD-Karten quetscht das Tool weitere Daten: Neben der Version des Befehlssatzes der GPU auch den ROP Count.






Lact ist leider absolut nicht ausgereift. Man liest sehr viel von Problemen. Bei mir funktionierte es erst und nun nicht mehr.